DAS RELIGIÖSE UND WIRTSCHAFTLICHE ZENTRUM VON LHASA

Eine Fotoausstellung von Hans Günter Blau

im

Heinrich-Harrer-Museum

in Hüttenberg, Österreich

Vom 01. April 2006 bis 31. Oktober 2006

Foto: Marktplatz von Hüttenberg

Hüttenberg, das "eiserne Herz" der Norischen Region mit seinen umliegenden Ortschaften, liegt auf den waldreichen Hängen und Talböden der Seetaler Alpen. Die Naturbelassene Landschaft lädt ein zum Wandern und Entspannen und lockt mit überraschenden Kultur- und Naturschätzen. Die lange Bergbautradition in Hüttenberg geht zurück bis in die römische Zeit, deshalb stand Hüttenberg stets im Brennpunkt der Kulturen, die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Mit seinen Museums- und Naturpark ist Hüttenberg ein lohnendes Ausflugsziel in der nähe von Klagenfurt.

Der Hüttenberger Heinrich Harrer, Forschungsreisender, Bergsteiger, Geograph und Weltreisender, brachte von seinen Reisen eindrucksvolle Exponate und einzigartige Bilddokumente mit. Teile dieser beeindruckenden Sammlung sind im Heinrich-Harrer-Museum in einer ständigen Ausstellung zu sehen.

Vom 01.04. bis 31.10.2006 ist die Ausstellung:

"Der Barkhor" – Das religiöse und wirtschaftliche Zentrum von Lhasa.

Von Hans Günter Blau hier ausgestellt.

Foto: Heinrich Harrer Museum

Lingkhor - Tibetischer Pilgerpfad

Eine Erweiterung der Tibet-Ausstellung unter freiem Himmel ist der "Lingkhor", ein tibetischer Pilgerpfad an der Felswand gegenüber dem Museum, der mit Bauten und Symbolen zusätzliche Einblicke in den tibetischen Buddhismus bietet. Der Lingkhor wurde am 23. Oktober 2002 von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama im Rahmen seines Besuchs in Hüttenberg gesegnet.

Heinrich Harrer, hier mit dem Dalai Lama, wurde am 06. Juli in Hüttenberg geboren und starb am 07. Januar 2006. Er war ein österreichischer Bergsteiger und Autor und wurde durch die Erstbesteigung der Eiger-Nordwand bekannt. Im Sommer 1939 nahm Harrer an der deutschen Expedition zum Nanga Parbat teil. Hier geriet er im Herbst 1939 in britische Gefangenschaft. 1944 gelang Ihm zusammen mit Peter Aufschnaiter die Flucht und 1946 erreichter Lhasa. Dort wurde er Freund und Lehrer des jungen Dalai Lama, bis er 1952 nach Europa zurückkehrte.

Foto: Heinrich Harrer mit dem Dalai Lama

 

Sein bekanntestes Buch ist der Bestseller "Sieben Jahre in Tibet" in dem er seinen Aufenthalt in Lhasa beschreibt. Das Buch wurde 1997 mit Brad Pitt in der Rolle des Heinrich Harrer verfilmt.

Außerdem gibt es in der Tibet Ausstellung noch einen buddhistischen Gebetsraum und einen Thronraum in dem sich ein Prunksessel befindet, auf dem nur der Dalai Lama sitzen darf.

Der Barkhor

Das religiöse und wirtschaftliche Zentrum von Lhasa

Im 7. Jhr. n. Chr. konnte sich der Buddhismus gegen den überlieferten Bönglauben durchsetzen, in dem er verschiedene Elemente von diesem übernahm.

Seit jener Zeit ist der damals erbaute Jokhang – Tempel in Lhasa das wichtigste Heiligtum des Buddhismus in Tibet. Er ist noch heute in seiner ursprünglichen Form erhalten und das Ziel vieler Pilger aus dem gesamten Himalayaraum.

Foto: Treppenaufgang im Heinrich Harrer Museum

Fotoausstellung im Heinrich Harrer Museum

Um den Jokhang herum führt der "Barkhor", der mittlere Pilgerpfad, auf dem die Pilger den Tempel im Uhrzeigersinn umrunden. Besonders fromme Pilger messen die Strecke mit ihrer Körperlänge oder Körperbreite ab. Hier, haben Händler ihre Stände aufgebaut und bieten Ihre Waren an. Kleidungsstücke, Souvenirs und Ritualgegenstände werden ebenso angeboten, wie die Dienste von professionellen Betern, die Tag für Tag den Jokhang umrunden.

 

Die Fotoausstellung zeigt Ihnen das Leben der Pilger und Menschen am Rande des Barkhor und ihre Bindung zum Buddhismus.

 

Foto: Ansicht von Kathmandu

Tibet - Das Land der Götter

Auf den Spuren des Lamaismus von

Kathmandu nach Lhasa

 

 

Eine Diareportage über eine Reise von Nepal nach Tibet durch den Himalaya

Shangrila, Schneeland, das Dach der Welt, Land der Götter, oder das mystische Land im Himalaya - dies sind nur einige der Namen mit denen Tibet bezeichnet wird. Seit der Öffnung Tibets für die Außenwelt ist die Zahl der ausländischen Touristen ständig gestiegen. Zwar werden auch heute noch Einzelreisenden oft Steine in den Weg gelegt, doch mit etwas Glück kommt man immer nach Lhasa. Schon die Berichte von Heinrich Harrer, Sven Hedin, Helmut Uhlig und vielen Anderen und nicht zuletzt durch den Dalai Lama, sind die Menschen in den Bann Tibet gezogen.

Wie für viele andere Reisende, ist auch für mich, das Königreich Nepal, mit seinem Gemisch aus Hinduismus und Buddhismus, der Ausgangspunkt unserer Reise. Durch die grünen, fruchtbaren Täler des Himalaya und über die Brücke des Friedens kommen wir nach Tibet. Weiter geht es über 5000 m hohe Pässe nach Shigatse, dem Sitz des Pantschen Lama und dann nach Gyantse mit der einzigartigen Kumbum Stupa.

 

Nach noch einigen weiteren Pässen haben wir Lhasa das Zentrum des religiösen Lebens Tibets und die Hauptstadt des tibetischen Staates erreicht. Hier in einer Welt des Buddhismus, des Karma und der Mönche, tauchen wir ein in das Leben der Menschen vom Dach der Welt. Wir besuchen die Tempel und Paläste der Stadt und lassen uns in Ihren Bann ziehen.

Am 13. Mai 2006

um 16.00 Uhr

im Heinrich-Harrer-Museum

Das Foto zeigt den Bildjournalisten Hans Günter Blau

Zur Person:

Hans Günter Blau; Kapitän / Bildjournalist / Dozent; 1948 in Köln geboren; Studium an der FH Lübeck zum Kapitän & Seemaschinisten; 1983 Diplom als staatlich geprüfter Nautiker;

Über 20 Jahre in der deutschen Seefahrt auf allen Weltmeeren tätig; zahlreiche berufliche & private Auslandsreisen; Vorstandsmitglied der Deutsch-Tibetischen Kulturgesellschaft e. V. Bonn; Mitglied der Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch e. V. Bonn; Mitglied der Adam Schall Gesellschaft für deutsch-chinesische Zusammenarbeit e. V. Aachen; Vorstandsmitglied KIR Künstler in Rösrath e. V.

Mehrere Foto- & Kunstausstellungen z. B. im Rathaus Düren, VHS Aachen, VHS Bergisch Gladbach, Kreativitätsausstellung & Produzentengalerie Rösrath, Gustav-Stresemann-Institut Bonn u.s.w. und Diareportagen, Seminare & Vorträge an mehren Bildungsstätten in NRW.

Letzte Aktualisierung am 14.05.2006